ASG Interclub Senioren 1

Interclub Senioren Serie 1 in Maison Blanche: Ziel nicht erreicht!
Nachdem unsere Mannschaft letztes Jahr mit teilweise ausgezeichneten Resultaten den Ligaerhalt in der obersten Seniorenliga souverän geschafft hatte, sind wir in diesem Jahr mit gemischten Gefühlen in die Westschweiz gefahren, weil die Hälfte der letztjährigen Mannschaft aus verschiedensten Gründen dieses Jahr leider nicht zur Verfügung stand. Ein Blick auf die Startliste genügte dann auch um zu erkennen, dass der Ligaerhalt nicht leicht zu schaffen sein würde. Von den 108 Spielern hatten lediglich drei Spieler kein Single-Handicap und von diesen drei stellten wir deren zwei. Das Niveau steigt jedes Jahr, machen doch auch immer mehr "jüngere" Senioren mit, nachdem vor wenigen Jahren das Mindestalter von 55 auf 50 Jahre gesenkt wurde. Der Golfplatz Maison Blanche, welcher sich in der Nähe des Flughafens Genf auf französischem Boden befindet, stellte sich als sehr schöner, abwechslungsreicher und hügeliger Par 72 Platz heraus, der von den gelben Abschlägen etwa 100 Meter kürzer zu spielen ist als unser Platz im Rheinblick. Der Architekt des Platzes war Peter Harradine, ein Meister seines Fachs. Nachdem die Proberunde durch ein starkes Gewitter unterbrochen werden musste und weitere Niederschläge in der Nacht und am nächsten Morgen gemeldet wurden, sind die Startzeiten der Foursomes um 2 Stunden nach hinten verschoben worden. Somit konnten wir mit gutem Gewissen in einem guten Restaurant auf der Schweizer Seite der Grenze dinieren und ein wenig länger sitzen bleiben. In den Foursomes am Mittwoch, bei sehr feuchten Verhältnissen aber ohne Regen und mit "besser legen",zeigte sich wieder, wie schwierig diese Spielform sein kann. Der Schreibende vermasselte dabei das Resultat zusammen mit Dorian, indem er auf den zweiten neun Löcher kaum mehr einen Ball geradeaus schlug und seinen Partner immer wieder in schwierige Lagen schickte. Mit guten 81 Schlägen realisierten Hansruedi Wittwer, welcher sich in dankenswerterweise kurzfristig noch zur Mannschaft gesellte, und Alan Hotz ein sehr erfreuliches Resultat. Da Dorian Huber und der Schreibende lediglich eine 86 erzielten und Christian Häni zusammen mit Oliver Häni noch mehr Mühe hatten und sich 95 Schläge notieren lassen mussten, befanden wir uns bereits nach den Foursomes auf dem zweitletzten und somit einem Abstiegsplatz. Das gemeinsame Essen mit den anderen Teams am Abend im Golfclub Maison Blanche, der den Anlass im Übrigen sehr gut organisierte, war trotz einiger Bedenken sehr gut und mit der Auswahl des Rotweins, dem Zweitwein von Château Giscours, hatten wir ausgesprochen Glück. Wir waren uns bewusst, dass wir in den Einzeln einen Zacken zulegen mussten, um das Mindestziel, den 15. Platz und damit den Ligaerhalt, zu schaffen. In den Einzelpartien steigerten sich dann insbesondere Christian Häni und der Schreibende, welche eine 77er und 78er Runde ablieferten. Damit stiegen die Chancen für einen Nichtabstiegsplatz wieder. Leider hatten Hansruedi Wittwer und Dorian Huber keinen guten Tag und kamen mit 92 und 91 Schlägen ins Clubhaus zurück. Oliver Häni lieferte eine gute 85 ab und die 83 Schläge von Alan Hotz rundeten das Resultat unserer Mannschaft ab. Wir waren dann am Resultatboard ständig am Rechnen und konnten noch auf den rettenden 15. Platz hoffen. Als dann der letzte Spieler von einem direkten Abstiegskonkurrenten mit einer 69! und Roberto Panzera von Küssnacht mit einer 82 zurückkam, war klar, dass wir den Ligaerhalt nicht schafften. Wir werden aber nächstes Jahr in Wylihof alles daran setzen wieder aufzusteigen, benötigen dafür aber sicher noch zusätzliche Single-Handicapper, denn auch in der zweiten Liga steigt das Niveau ständig an.
Enrique Ginesta

Teamcaptain 
Enrique Ginesta       E-Mail
Team:
Hansruedi Wittwer, Dorian Huber, Christian Häni, Enrique Ginesta, Alan Hotz, Oliver Häni 

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